Krankenversicherung für Haustiere?

by anika on 16. Juni 2010 · 0 comments

Kranker Hund

Wer Haustiere hat, weiß, Tierarztbehandlungen können ganz schön ins Geld gehen. Gerade bei Operationen oder länger andauernden Krankheiten muss mit drei- bis vierstelligen Beträgen gerechnet werden. Solch plötzliche Ausgaben können die häuslichen Finanzen manches Mal durchaus ein wenig ins Wanken bringen, weshalb Sie rechtzeitig vorsorgen sollten.

Viele Versicherungsunternehmen bieten mittlerweile Krankenversicherungen für Haustiere oder auch spezielle OP-Versicherungen an. Dieser Artikel beschreibt die einzelnen Versicherungsarten und zeigt Ihnen Alternativen zur Krankenversicherung für Haustiere auf.

Krankenvollversicherung für Haustiere

Nicht alle Krankenvollversicherungen übernehmen auch, wie der Name vielleicht vermuten lässt, alle Kosten. So fallen Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Kastration häufig aus dem Versicherungsrahmen heraus. Zudem sollten Sie bei der Entscheidung für oder wider eine Krankenvollversicherung auch beachten, bis zu welchem Betrag die Behandlungskosten bei Krankheit oder Unfall übernommen werden, da bei manchen Versicherungen ein bestimmter Betrag nicht überschritten werden darf. Ob sich eine Krankenvollversicherung dann noch lohnt, gilt es genau abzuwägen. Ab einem gewissen Alter oder bei chronischer Krankheit ist der Abschluss einer Versicherung häufig nicht mehr möglich.

OP-Versicherung für Haustiere

OP-Versicherungen übernehmen die Kosten für Operationen im Bezug auf Unfälle oder Krankheit und schließen dabei in der Regel auch den stationären Aufenthalt, die Voruntersuchung und eine eventuell notwendige Physiotherapie mit ein. OP-Versicherungen sind etwas günstiger als Krankenvollversicherungen, decken aber logischerweise auch weniger Bereiche ab.

Alternative zur Krankenversicherung

In vielen Fällen sind die Versicherungsbeiträge im Laufe eines Haustierlebens höher, als es die jeweiligen Behandlungen beim Tierarzt gewesen wären, gerade dann, wenn das Haustier (was ja sehr wünschenswert ist) bis ins hohe Alter gesund bleibt und weder Operationen noch Untersuchungen außerhalb der Vorsorge benötigen.

Daher lohnt sich die Überlegung, ob man nicht an Stelle einer Versicherung lieber selbst ein finanzielles Polster für die Haustiere anlegt. Dazu können Sie beispielsweise jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Tagesgeldkonto überweisen. So haben Sie, sollte eine unvorhersehbare, teure Behandlung anfallen, ein gutes finanzielles Polster.

Bleibt ihr Tier vor schlimmeren Krankheiten und Unfällen verschont, stellt das Tagesgeldkonto Ihrer Haustiere eine sinnvolle Geldanlage dar, auch wenn das Zinsniveau derzeit recht niedrig ist.

Haben Ihre Haustiere eine Krankenversicherung?

Foto: © keyboardhexe / PIXELIO

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