Hunde Welpen – Stubenreinheit ist kein Ding der Unmöglichkeit

by anika on 21. April 2010 · 0 comments

Hunde Welpen

Ein Welpe kommt ins Haus und das Erste, was man diesem beibringen möchte, ist meist, dass das Haus nicht als Toilette benutzt wird. Viele Menschen verzweifeln jedoch fast daran, ihren Welpen stubenrein zu bekommen. Das liegt jedoch meistens nicht am Hund, sondern am Besitzer, der sich bei diesem Thema falsch verhält.

Dieser Artikel soll Ihnen dabei helfen, Ihren Welpen besser zu verstehen und richtig zu handeln, so dass Ihre Erziehung zur Stubenreinheit ein voller Erfolg wird.

Das A und O bei der Erziehung zur Stubenreinheit ist eine gute Beobachtungsgabe und die Voraussetzung, dass der Welpe gerade zu Anfang nicht allein bleiben muss. Wenn nicht kann die Angelegenheit recht kompliziert werden, da Sie mit dem Tier in Ihrer Abwesenheit ja nicht nach draußen gehen können. So kann es schnell einmal zu einem Malheur kommen.

Grundsätzlich sollten Sie die folgenden Punkte befolgen:

  • Welpen müssen öfter als erwachsene Hunde, daher alle zwei bis drei Stunden ab nach draußen.
  • Nach jedem Spielen, nach dem Fressen und nach dem Schlafen, ab nach draußen.
  • Loben Sie Ihren Welpen stets überschwänglich (evtl. auch mit Leckerli), wenn er draußen sein Geschäft erledigt hat.
  • Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Hund später an Häuserwände uriniert oder Straßen beschmutzt, sollten Sie ihn dies von Anfang an nicht tun lassen. Tragen Sie Ihren Welpen notfalls bis zum nächsten Ort, z. B. Wald und Wiesen, an dem er sich lösen darf. Dann wird auch der erwachsene Hund später Asphalt und Beton meiden und sein Geschäft nur in der Natur verrichten.
  • Nachts sollten Sie Ihren Welpen in einem großen Karton, Korb oder einem ähnlichen Behältnis neben Ihrem Bett unterbringen, aus dem er selbst nicht klettern kann. Da Welpen Ihr Nest nicht beschmutzen, wird er sich bemerkbar machen, wenn er muss.
  • Zu Anfang wird Ihrem Junghund sicherlich noch das ein oder andere Malheur passieren. Wenn Sie ihn in flagranti erwischen, nehmen Sie ihn sofort auf und tragen Sie ihn nach draußen. Loben Sie ihn dort, wenn er sein Geschäft fortführt, auch wenn nur noch ein paar Tropfen kommen.
  • Wenn Sie die Bescherung erst später bemerken, ignorieren Sie das Verhalten des Hundes. Eine Strafe würde er jetzt nicht mehr verstehen.

Was Sie in jedem Fall vermeiden sollten:

  • Verbannen Sie mit sofortiger Wirkung Katzenklos, Pinkelmatten, Zeitungen oder ähnliche “Notfallmöglichkeiten” für Ihren Welpen aus der Wohnung. Ein Hund, der die Möglichkeit bekommt, in der Wohnung sein Geschäft zu verrichten, wird niemals hundertprozentig stubenrein werden.
  • Bestrafen Sie Ihren Hund nicht, wenn er sein Geschäft in der Wohnung verrichtet. Drücken Sie niemals seine Nase in die Hinterlassenschaften. Er würde nicht verstehen, was Sie von ihm wollen und höchstens mit Ihrer Handlung verknüpfen, dass er sich beim Lösen im Haus nicht mehr erwischen lassen darf.

Natürlich sind die hier aufgezählten Tipps nur eine Möglichkeit, wie man die Erziehung der Stubenreinheit angehen kann. Grundsätzlich können diese bei jedem Welpen zur Anwendung kommen.

Generell sollten Sie auf alle Fälle eines mitbringen: Jede Menge Geduld, Verständnis und Einfühlungsvermögen für Ihren neuen Mitbewohner. Zwang und Strafe hat in der Hundeerziehung allgemein und bei der Erziehung zur Stubenreinheit im Besonderen nichts zu suchen.

Wie haben Sie Ihren Hund zur Stubenreinheit erzogen?

(Foto: © Rolf Handke / PIXELIO)

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